Wie sich der Mikro-Blogging-Dienst Twitter in den letzten Monaten entwickelt hat, ist schon beachtlich. Auch in Deutschland gibt es mittlerweile immer mehr Leute, die sich dem sozialen Netzwerk anschließen. Desöfteren handelt es sich dann auch um prominente Persönlichkeiten aus der Politik und den Medien. Dabei ist Twitter eigentlich ziemlich einfach gestrickt: In Kurzeinträgen mit 140 Zeichen teilt man seinen Mitmenschen mit, was man gerade so macht. Das kann von einer Menge belanglosem Zeugs bis hin zu äußert qualitativen Informationen eigentlich alles sein. Aber wozu das ganze? Diese Frage lässt sich relativ einfach beantworten: Twitter erreicht eine unglaubliche Masse an Menschen. Und Twitter ist einfach verdammt schnell in der Verbreitung von Informationen.
So war Janis Krums aus Florida vor einigen Tagen live dabei, als ein Flugzeug im Hudson River notlanden musste. Er twitterte live vom Ort des Geschehens und war damit schneller als alle anderen Newsseiten im Internet. Er schoss dabei ein Foto, danach ging es um die Welt. (Mein Kommilitone Daniel Tubies schrieb darüber übrigens auch in seinem Blog) Diese Art von Berichterstattung findet man einfach sonst an keiner anderen Stelle im Web.
Ich kann nur jedem empfehlen, sich bei Twitter anzumelden. Anfangs mag es einem alles vielleicht ein wenig merkwürdig vorkommen, doch ist man eine längere Zeit aktiv dabei, wird man feststellen: Es macht eine Menge Spaß und man ist einfach besser und kompakter informiert.